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Me 262 A-1, Odelzhausen,
26.04.1945

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Datum: 26.04.1945

Einheit: JV 44
F/H    Feindflug
Absturzort: bei Odelzhausen
Grund: Absturz durch Luftkampf
Typ: Me 262 A-1
Werknummer: ?

Schaden: 100%
Pilot: Unbekannt. Fallschirmabsprung.

Erzählungen nach soll es kurz vor Kriegsende, sicher nach dem 15.04.1945 passiert sein, da ab da eine Ausgangssperre wegen Tieffliegern herrschte. 

Zwei Jungen lagen damals (verbotener weiße) im Straßengraben und sahen den alliierten Fliegern zu. Plötzlich kam es zu einem Luftkampf zwischen mehreren Maschinen über ihren Köpfen. Eine Maschine wird abgeschossen und stürzt ab. Die Maschinen sollen sich sehr nahe gekommen sein. Ein Zusammenstoß war auch nicht auszuschließen. Der Pilot soll sich mit dem Fallschirm gerettet haben. 

Update:

Wegen neuer Erkenntnisse, die die zuvor hier Erzählte Geschichte der Bf 109 G-14/AS widerlegten, musste diese Seite Überarbeitet werden. 

Meinem Freund Pavel Krejčí ( ich empfehle jedem mit dem Interesse zu Flugzeugabstürzen auch einen Besuch auf seiner Website!!! http://www.leteckabadatelna.cz/) sprang das linke Teil ins Auge, da er dieses von einem Me 262 Absturz kannte und meldete sich bei mir. 

Nach einiger Recherche konnte ich es als Teil des Leitkranzes eines Jumo 004 Triebwerkes identifizieren. Damit war die Bf 109 vom Tisch.

Passend zum Absturzort und Zeit konnten auch zwei passende Verluste gefunden werden. 

Am Vormittag des 26.04.1945 flog der Jagdverband 44 vom Flugplatz München-Riem aus einen Einsatz gegen B-26 Marauder und P-47 Thunderbolts. Diese hatten den Auftrag den Flugplatz Lechfeld und ein Munitionsdepot bei Schrobenhausen zu bombardieren. 

Adolf Galland führte die Gruppe von 12 Me 262 und über Neuburg trafen sie auf die ca. 60 B-26 und genauso viele P-47, die wegen starker Bewölkung ihren Einsatz gegen die beiden Ziele abgebrochen hatten. Bei diesem Einsatz konnte der JV 44 mehrere Abschüsse für sich verzeichnen, Galland wurde aber selbst getroffen und verwundet, konnte aber mit seiner Me 262 noch zurück zum Flugplatz Riem fliegen. Zwei weitere Me 262 wurden an dem Tag aber von P-47 abgeschossen.

Die erste von Capt. Robert W. Clark der den Raum Augsburg angibt, die Zweite von Capt. Herbert A. Philo 7 Meilen westlich von München.

Beide wären für Odelzhausen möglich. Sie sind zugleich die letzten beiden bestätigten Me 262 Abschüsse durch Amerikanische Piloten im zweiten Weltkrieg.

Die Namen der beiden deutschen Piloten sind leider bis jetzt nicht bekannt. Einer der beiden muss es geschafft haben, sich mit dem Fallschirm zu retten, da nach Robert Forsyth einer zurück zum Verband kam.

Das würde sich mit der Erzählung aus Odelzhausen decken.

Die Maschine stürze in einen Bereich mit moorigen Boden und Grub sich deswegen tief in die Erde. Bergungsversuche scheiterten wegen dem nassen Boden.

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Ungefähr die Absturzstelle der Maschine. 

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Screenshot 2026-06-09 124926.jpg

Das Stück des Leitkranzes oben links und unten in einem Jumo 004 Triebwerk. Gut sind die Aussparungen für die Schaufeln (?) zu erkennen.

Links ein Stück Leitung mit noch Resten der Isolierung.

​Ich Danke Herrn O. sowie H. & R. vielmals für die Hilfe und Geschichten zu dem Fall!​ Danke Pavel!

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