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Bf 109 G-6/AS, Ellbach,
18.07.1944

Bf 109G6AS.jpg

Datum: 18.07.1944
Staffel: 6.
Einheit: JG 27
F/H    Feindflug
Absturzort: Ellbach
Grund: Absturz nach Luftkampf 
Typ: Bf 109 G-6/AS

Werknummer: 412278

Farbe: gelb
Kennzeichen: 7 + –
Markierung/Gruppe: II.
Schaden: 100%
Pilot: Uffz. Ingenhoff, Rolf (gef.)
Bemerkung: RLV, Südost
Gestartet: Fels-am-Wagram

Am 18.07.1944 startete die 483rd Bomb Group in der früh von Foggia (IT) aus, um einen Flughafen in Memmigenzu bombardieren. Dabei machten sich 168 US Bomber des Typs B-17 sowie etwa 100 P-51 als Geleitschutz auf den weg über die Alpen. 

Zur Abwehr starteten etwa 151 deutsche Flugzeuge von den Flugplätzen Bad Wörishofen, Holzgünz und Memmingen. 

Bereits über den Österreichischen Alpen soll aber das JG 27, das in Fels am Wagram gestartet war, auf den Alliierten Verband getroffen sein. 

Der 25-jährige Pilot Uffz. Ingenhoff geriet in einen Luftkampf und erreichte getroffen noch Ellbach wo seine Maschine in das Moor stürzte.

Er versuchte noch mit dem Fallschirm abzuspringen, dieser öffnete sich nicht mehr.

Nach dem Absturz kamen schnell Schaulustige zu Absturzort und nahmen alles Brauchbare mit. Ein damaliger Zeitzeuge beschrieb: 

,,Der Flieger war total kaputt, Tragflächen und Propeller abgerissen. Vom Piloten fehlte jede spur. Was noch vor dem absinkenins Moor abfiel wurde abtransportiert, der Rest versank tief im Moor.,,

Die Leiche des Piloten wurde erst drei Wochen später beim Abernten eines Getreidefelds ca. 300 Meter entfernt gefunden. 

Im Jahre 1951 musste die Polizei einschreiten, da sich Personen an der Absturzstelle zu schaffen machten, um das Flugzeug wegen des Metalls auszugraben. 

1952 wurde darauf eine Bergung geprüft. Ob diese dann stattfand kann nicht gesagt werden. Wenn der Motor noch vorhanden sein sollte, ist er nach der langen Zeit sicherlich tief im Moor versunken.

​Uffz. Ingenhoff geboren am 10.07.1919 in Göttingen liegt heute auf dem Ehrenfriedhof in Traunstein.

Er starb 8 Tage nach seinem 25. Geburtstag.​​​​

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Die Absturzstelle ist heute noch als kleiner Moortümpel zu sehen.

Ich danke herzlichst Herrn K. und H. für ihre Hilfe zu dem Fall!

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